Yasin entschied sich für eine Ausbildung bei SH+C, nachdem seine Cousine, die ebenfalls dort arbeitet, begeistert von ihrem Beruf erzählte. Ein freiwilliges Praktikum bestätigte seine Entscheidung: Die vielseitigen Aufgaben, das dynamische Team und die angenehme Unternehmensgröße – nicht zu klein, nicht zu groß – passten perfekt zu seinen Vorstellungen. Zudem zählte das Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen (BwR) bereits in der Realschule zu seinen Favoriten. Nach zweieinhalb Jahren verkürzter Ausbildungszeit hat Yasin Aslan seinen Abschluss in der Tasche und noch viel vor: die Qualifizierungen zum Steuerfachwirt und später zum Steuerberater. Jetzt möchte er vor allem noch mehr Erfahrung in seinem abwechslungsreichen Alltag bei SH+C sammeln.
Wir haben mit Yasin im Interview über seine von Spaß, Verantwortung und Durchhaltevermögen geprägte Ausbildungszeit gesprochen.
Was war Deine Motivation, die Ausbildung zum Steuerfachangestellten zu machen?
Ich wusste anfangs gar nicht, dass es diese Ausbildung überhaupt gibt. Meine Cousine arbeitet bei SH+C und hat immer sehr positiv über ihre Arbeit gesprochen, was mich neugierig gemacht hat. In den Ferien der achten Klasse habe ich dann beschlossen, ein freiwilliges Praktikum zu machen, um mir den Beruf mal anzuschauen. Ich habe eine Woche ein Praktikum gemacht und war sofort begeistert. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich so gepackt hat, aber die Arbeit hat mir einfach Spaß gemacht. Seitdem stand für mich fest, dass ich diese Ausbildung machen will. Meine Cousine meinte zwar, ich solle mir noch andere Optionen offenhalten, weil ich ja noch jung sei und erst mal die Schule beenden müsse. Deshalb habe ich ein weiteres Praktikum in einer völlig anderen Branche gemacht. Da habe ich dann schnell gemerkt: Nein, ich weiß genau, was ich machen will. Die Ausbildung zum Steuerfachangestellten passt einfach perfekt zu mir.
Welche Schulfächer waren eine gute Grundlage für die Ausbildung?
BwR – Betriebswirtschaft und Rechnungswesen – war eines meiner Lieblingsfächer in der Schule. Und ich hatte schon mit meinen Lehrern darüber gesprochen, dass sie meine Stärken in diesem Bereich sehen.
Warum hast Du Dich für SH+C entschieden?
Ich habe mich für SH+C entschieden, weil die Kanzlei für mich die perfekte Größe hat. Das Team ist jung und dynamisch, was mir sehr wichtig ist. Außerdem sind die Aufgaben hier abwechslungsreich – und genau das brauche ich. Ich hatte immer Angst davor, in einen monotonen Arbeitsalltag zu geraten, aber bei SH+C gibt es ständig neue Herausforderungen und verschiedene Tätigkeiten. Das macht die Arbeit spannend und sorgt dafür, dass es nie langweilig wird.
Gibt es eine Aufgabe, die Dir in der Ausbildung besonders gefallen hat?
Besonders Spaß macht mir eigentlich nicht ein bestimmtes Thema, wie Buchhaltung, Löhne, Steuererklärungen oder der Jahresabschluss. Vielmehr gefällt mir, dass man in diesem Bereich ständig dazulernt. Es gibt immer neue Rechtsprechungen und Änderungen – da muss man immer am Ball bleiben. Dabei habe ich gemerkt: In diesem Beruf wird es nie eintönig.
Wie hast Du Deine Ausbildungszeit bei SH+C empfunden? – Auf den Bildern sehe ich Dich immer lachen!
Ja, auf jeden Fall! Während der Ausbildungszeit habe ich viel erlebt und unglaublich viel gelernt. Es hat mir großen Spaß gemacht. Wir hatten viele Betriebsausflüge, die wirklich besonders waren und die man sonst nicht unbedingt macht. Dadurch konnte ich neue Leute kennenlernen und mein Netzwerk erweitern. Auch im Arbeitsalltag gibt es immer etwas zu lachen – die Stimmung im Team ist einfach super. Ich glaube, das zeigt, dass wir wirklich gut zusammenarbeiten und ein tolles Miteinander haben.
Was waren Deine Herausforderungen?
Eine große Herausforderung während der Ausbildung war für mich die Zwischenprüfung, weil ich meine Ausbildungszeit auf zweieinhalb Jahre verkürzt habe. Ich habe mir selbst ein bisschen Druck gemacht. Letztendlich hat es aber gut geklappt. Wenn man von Anfang an dranbleibt und kontinuierlich mitlernt, ist es definitiv machbar.
Wie wurdest Du von SH+C unterstützt?
Ich wurde während meiner Ausbildung wirklich gut unterstützt. Besonders mit meiner Ausbilderin Laura konnte ich mich immer austauschen, aber auch die anderen Kollegen standen mir jederzeit zur Seite. Es war hilfreich, dass sie mir anhand von Beispielen gezeigt hat, wie bestimmte Dinge in der Praxis angewendet werden. Das hat mir enorm geholfen, den Stoff besser zu verstehen. Außerdem war die Flexibilität im Team groß – wenn ich zum Beispiel mal früher gehen musste, um für die Schule zu lernen, war das kein Problem. Natürlich habe ich das dann an anderer Stelle ausgeglichen, aber es wurde immer eine Lösung gefunden. Insgesamt habe ich mich sehr gut betreut gefühlt.
Wie war die Prüfung bzw. die Prüfungsvorbereitung?
Die Prüfung ist auf jeden Fall sehr anspruchsvoll. Deshalb muss man die Ausbildung von Anfang an ernst nehmen. Das habe ich direkt gemerkt. Besonders herausfordernd ist, dass die Fächer stark miteinander verknüpft sind und aufeinander aufbauen. Wenn einem in einem Bereich Wissen fehlt, wirkt sich das oft auch auf andere Fächer aus.
Dein Rat für einen künftigen Azubi
Dranbleiben! Durchziehen! – Auf jeden Fall sollte man in der Schule gut aufpassen. Und wenn man mal eine Prüfung nicht so gut besteht, lohnt es sich die Fehler anzuschauen, um es beim nächsten Mal besser zu machen.
Deine Arbeit in drei Stichworten
Spannend, vielseitig, Deadline-gebunden
Hat sich an Deiner jetzigen Arbeitsalltag etwas geändert im Vergleich zu Deiner Ausbildung?
Meine Prüfung ist ja erst ein paar Tage her, daher hat sich noch nicht so viel geändert. Aber ich war davor schon recht selbständig. Neben der Aufbereitung von Lohnauswertungen und der Mithilfe bei Jahresabschlüssen, Steuererklärungen oder laufender Buchhaltung habe ich viele Grundsteuererklärungen gemacht – ein sehr verzwicktes Thema. Begonnen hat es im ersten Ausbildungsjahr – da hat mich Claudia Breitschaft mit dem Thema vertraut gemacht. Dann haben wir sie gemeinsam bearbeitet, und am Ende war ich mehr oder weniger der Zuständige für die Grundsteuer. Über zwei Jahre wurden es dann um die 300 Erklärungen. Es hat mich gefreut, schon so früh so viel Verantwortung zu bekommen.
Was gefällt Dir besonders an Deinem beruflichen Alltag?
Mir gefällt besonders, dass ich selbst entscheiden kann, mit was ich in den Tag starte. Wichtig ist jedoch, dabei die Fristen im Blick zu haben.
Welche Ziele hast Du für die Zukunft?
Erst einmal möchte ich noch Praxiserfahrung sammeln. Nach 3 Jahren kann man seine Weiterbildung zum Fachwirt machen – und das ist dann der nächste Schritt. Und wenn ich dabei dann hoffentlich erfolgreich war, kann ich im Anschluss auch noch die Prüfung zum Steuerberater ablegen – ich möchte in den nächsten 6 Jahren den ganzen Weg gehen. Das ist das Gute an unserem Beruf: man hat über den Praxisweg alle Möglichkeiten – auch ohne Studium.
Kannst Du die Ausbildung empfehlen?
Ich kann die Ausbildung zu 100% empfehlen. Es ist ein guter kaufmännischer Beruf mit Potenzial sich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus kann man das Wissen auch für sein Privatleben gut gebrauchen.
Was machst Du, wenn Du nicht arbeitest?
Wenn ich nicht arbeite, dann unternehme ich eigentlich gerne und oft was mit Freunden. Das ist in den letzten Monaten vielleicht bisschen zu kurz gekommen durch die Prüfung. Sonst mache ich gerne Sport und Fitness.
Hast du auch ein wellhub Abo?
Ja, das ist super. Man spart echt sehr viel. Und man kann einfach ins Fitness gehen, ohne sich um ein zusätzliches Abo kümmern zu müssen. Ich finde es schön, dass der Arbeitgeber das unterstützt.
Vielen Dank, Yasin, für das offene Gespräch und die vielen spannenden Eindrücke aus Deiner Ausbildung. Wir wünschen Dir alles Gute und viel Erfolg für Deinen weiteren Weg bei SH+C.